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21

Dienstag, 3. April 2012, 16:22

[url='''[URL=http://www.pic-upload.de/view-13610093/Benzinbettelei.jpg.html''][/url]

rifi

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22

Dienstag, 3. April 2012, 17:06

Ich gehöre auch zu denen, die momentan mit dem Auto zur Arbeit fahren. Aber es ginge auch öffentlich, ggf. sogar häufiger auch mit dem Rad. Der Benzinpreis ist schlichtweg nicht hoch genug, um mir den Komfort, bzw. Zeitgewinn den ich so habe zu nehmen.

Ich sehe ein, dass manches mittelständische Unternehmen dadurch betroffen ist (wobei da auch die Frage ist, inwieweit Benzin gespart werden könnte). Aber man sieht, dass der Spritpreis für mich und auch viele andere noch immer zu niedrig ist. Anstatt auf das Auto zu verzichten wird gemeckert.

Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass wir Erdöl für viel mehr als Benzin brauchen und der Verschmutzung der Umwelt müsste Benzin noch deutlich teurer sein.

Dass jetzt der Staat aufgefordert wird die Steuern zu senken finde ich auch nicht richtig. Der Staat braucht Geld, das sollte außer Frage stehen. Mich stört an dem Benzinpreis nur, dass die Ölmultis sich die Taschen vollschaffen. Es bekommen also die falschen. Wenn der Staat von jedem Liter 10 Cent mehr bekäme (bei gleichem Spritpreis) würde ich das noch deutlich optimistischer sehen.

Besonders geil finde ich, wenn die Leute dann meinen ein Recht auf Mobilität, Spritschleudern etc. zu haben. Rein rechtlich vielleicht, aber keiner hat die Pflicht dafür zu sorgen, dass jeder dafür genug Kohle hat.

Wie gesagt: Die Fahrten von Unternehmen sollten u.U. finanziell entlastet werden. Aber warum jeder Pendler (es geht halt u.U. nicht mitten in der Großstadt zu arbeiten, aber schön im Grünen wohnen zu wollen) und vor allem viele Privatpersonen ihre Spaß- und Faulheitstouren gesponsort bekommen sollten, ist mir vollkommen unklar. Wenn ich sehe wie viele dicke Schlitten herumfahren und dann auch noch, wieviele Kinder jeden Morgen von Mutti oder Vati zur Kita oder zur Schule gebracht werden, dann bekomme ich einen Hass und wünsche mir, dass der Spritpreis auf dem Heimweg bei 5 Euro pro Liter steht. Das wäre dann hoffentlich endlich hoch genug!
Gruß Konrad

23

Dienstag, 3. April 2012, 17:22

Dass jetzt der Staat aufgefordert wird die Steuern zu senken finde ich auch nicht richtig. Der Staat braucht Geld, das sollte außer Frage stehen. Mich stört an dem Benzinpreis nur, dass die Ölmultis sich die Taschen vollschaffen. Es bekommen also die falschen. Wenn der Staat von jedem Liter 10 Cent mehr bekäme (bei gleichem Spritpreis) würde ich das noch deutlich optimistischer sehen.
Ich glaube, ich habe das an anderer Stelle schon mal gepostet.

Die Kosten für einen Liter Benzin setzen sich wie folgt zusammen:
  • Produkteinstandspreis: Preis, zu dem die Ware importiert wird. Er richtet sich nach der Entwicklung auf den internationalen Ölmärkten.
  • Deckungskosten:
    Sie entfallen auf die Mineralölkonzerne. Die Summe deckt die Kosten der
    Konzerne und ihren Gewinn ab. Darin enthalten ist auch der Anteil für
    den gesetzlichen Bevorratungsverband von rund einem halben Cent. Falls
    es eine Krise gibt, sichert er einen Ölvorrat, der 90 Tage reichen soll.
  • Energiesteuer [Glossar] (früher „Mineralölsteuer [Glossar]“): Darin enthalten ist seit 1999 die Ökosteuer [Glossar].
    Die Höhe der Energiesteuer unterscheidet sich nach Treibstoffart. Die
    umweltverträglichen Energieträger (z.B. Gaskraftstoffe) besteuert der
    Staat am geringsten.
    Flüssiggas als Kraftstoff: rd. 18 Cent/kg
    Erdgas: rd. 18, Cent/kg
    Diesel: 47,04 Cent/Liter
    Benzin: 65,45 Cent/Liter
  • Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent: Sie wird erhoben auf den Warenpreis und die Energiesteuer.
Nach wie vor ist es in meinen Augen eine Unverschämtheit, eine Steuer auf eine Steuer zu erheben. :cursing:

Ansonsten haben alle hier genannten Argumente etwas für sich. Kommt eben immer darauf an, aus welchem Blickwinkel man die Sache betrachtet. :S
Gruß
Manfred


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mick

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24

Dienstag, 3. April 2012, 18:33

Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.
Irgendwann ist die Öljunkieära ohnehin vorbei und solange werden wir gemolken. Immer zu Ferienzeiten steigt der Preis/Liter denn die Konzerne agieren als Preis- und nicht als Mengenanpasser. Soll heissen sinkende Nachfrage = höherer Preis.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

25

Dienstag, 3. April 2012, 21:44

Es war bereits in einigen TV-Berichten über Saudi-Arabien wegen der Anstrengungen im Tourismus-Bereich von einer "Zeit nach dem Öl" die Rede. Allein die Tatsache, dass so was in Erwägung gezogen und offen ausgesprochen wird, lässt mich doch vermuten, dass die Öl-Multis noch zu ihren Lebzeiten daran partizipieren wollen.

Logischerweise wird von denen niemand die Karten offen auf den Tisch legen, aber solche Äußerungen legen den Verdacht nahe, dass der "Peak Oil" (der Zeitpunkt der größtmöglichen Fördermenge) entweder nicht mehr sehr fern liegt oder bereits überschritten ist. In der 1970ern hieß es, dass genug Öl für die nächsten 50 Jahre vorhanden sei.

Einerseits ging damals niemand davon aus, dass der weltweite Energiehunger in einem solchen Maße zunehmen würde, andererseits sind neue Ölfelder erschlossen worden, doch andererandererseits stellt sich mir die Frage, wozu in Kanada Ölsand "ausgewrungen" wird, wenn "der Baum nicht schon brennt". Zig Millionen Menschen hungern, aber man opfert Nahrungsmittel-Anbaufläche für Rapsfelder.

Könnte ich gut zeichnen, würde ich die Menschheit als Öl-Junkie karikieren, der auf einer ausgepumpten Erde sitzt und in seiner Verzweiflung Olivenbäume und Wale in seine Spritze stopft.

Gruise, Paule
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Henner

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26

Dienstag, 3. April 2012, 22:08

Ich denke auch, daß Benzin noch viel zu preiswert ist - und das obwohl mein Job daran hängt, daß möglichst viele Autos verkauft werden (..also durchs Fahren verschleißen/verunfallen und ersetzt werden müssen) .

Vor nicht wenigen Jahrzehnten gab es in Deutschland/Europa/der Welt deutlich weniger Autos und man hat auch gelebt.
Durch den Druck der hohen Benzinpreise werden dann vielleicht Fehlentwicklungen wie eine exzessive Arbeitsteilung (deutsche Krabben werden in Marokko verarbeitet und zurückgekarrt, Lidl in Griechenland vertickt in Deutschland hergestellten Joghurt) und auch z.B. die Zersiedelung im Umkreis der Ballungsräume korrigiert.
Die Globalisierung wird mit teurerem Transport wieder zurück in etwas sinnvollere Bahnen gelenkt.

Weniger unsinniger Verkehr ist wünschenswert - sei es der 40-Tonner der die Orangen aus Spanien ranfährt oder der gegelte 19-jährige im 3'er BMW, der im Tiefflug durch die 30'er Zone zischt.

Vielleicht sollte ich mich mal nach einen Job bei der Bahn umschauen - die fährt ja elektrisch (..mit Atomstrom 8) )

P.S. Wer soll denn in der Golfregion Urlaub machen, wenn's kein Öl mehr gibt? Also ich fahr da nicht mit dem Fahrrad hin. Ich denke da gibt es schönere Fleckchen auf der Welt. Hatte allerdings nur mal ein Stopover in Dubai..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Henner« (3. April 2012, 22:11)


Miss Montage

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27

Dienstag, 3. April 2012, 22:32

Mir persönlich sind die Benzinpreise auch latte. Gestern habe ich ein interessantes Interwiew mit einem Mobilitätsforscher gehört: Autofahren ist definitiv zu billig.
Und hier noch ein paar interessante Beiträge zur Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs.

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Henner

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28

Mittwoch, 4. April 2012, 07:51

Latte, können uns die steigenden Benzinpreise auch als Autolose nicht sein ;-)
Schließlich strahlt der Ölpreis auf die meisten Warenpreise direkt oder indirekt ab. Alles was über mehr oder weniger große Distanzen verteilt wird, wird teurer. Sämtliche energieaufwändigen Produktionen selbstverständlich auch. Menschliche Arbeitskraft im Verhältnis billiger! Bald werden im Tiefbau die Bagger ruhen weil sich genügend Hungerleider finden lassen die für einen Mindestlohn von vielleicht 4,50€ die Schaufel schwingen während der Liter Sprit bei 4,50€ rangiert.
Wer dann noch zu den Saudis fliegen können soll ist mir allerdings ein Rätsel.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

FraWie

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29

Mittwoch, 4. April 2012, 08:19

Nicht zu vergessen die sehr energieintensive konventionelle Landwirtschaft. Von den Transportwegen gar nicht zu reden (inclusiv des Transport des Soja aus Brasilien für die heimische Fleischerzeugung).

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mick

30

Mittwoch, 4. April 2012, 17:18

Von den Transportwegen gar nicht zu reden
Gutes Beispiel die in der Nordsee gefischten Krabben. Werden nach Afrika zum "Pulen" gekarrt und dann wieder zurück, um hier verkauft zu werden. Wenn das nicht völlig schwachsinnig ist. :dash:

Kein Wunder, dass sich kaum ein Mensch diese Krabben noch leisten kann. Die Transportkosten pro Kilo müssen ja enorm sein.

Dabei mag ich sie so gerne. :rolleyes:
Gruß
Manfred


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31

Mittwoch, 4. April 2012, 18:03

...
Kein Wunder, dass sich kaum ein Mensch diese Krabben noch leisten kann. Die Transportkosten pro Kilo müssen ja enorm sein.


Die Transportkosten mögen hoch sein,
aber wenn die hier gepult würden, mit den hiesigen Löhnen, dann wären die Krabben teurer.

Die werden doch nur in Billiglohnländer gekarrt, weil es sich lohnt, trotz der Spritpreise.
dieser Kommentar wurde zu 100% aus recycelten Elektronen erstellt

Mickys Herrchen

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32

Mittwoch, 4. April 2012, 18:14

Selber pulen vielleicht ? ;)

Kirsche

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33

Mittwoch, 4. April 2012, 18:19

Selber pulen vielleicht ? ;)
Machen wir tatsächlich immer wenn wir vom Fischmarkt welche mitbringen, verzögert den Brunch allerdings erheblich, bringt aber Spaß (allerdings nur das erste Kilo).
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
Super-Moderator 2radforum.de

34

Mittwoch, 4. April 2012, 18:31

aber wenn die hier gepult würden, mit den hiesigen Löhnen, dann wären die Krabben teurer.

Ich pule selber 8)
Gruß
Manfred


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35

Mittwoch, 4. April 2012, 18:34

(allerdings nur das erste Kilo).
Ich bewege mich immer so bei 500 Gramm. Reicht ja für ein paar halbe Brötschen. :thumbup: Inklusive einiger Gramm Chitin. :rolleyes:
Gruß
Manfred


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36

Mittwoch, 4. April 2012, 18:36

Wenn ihr wüsstet welche Leute diese "beliebte" Heimarbeit früher in Ostfriesland, hinterm Deich, gemacht haben, dann wünscht ihr euch, dass die Krabben allein aus hygienischen Gründen (Einhaltung der Kühlkette z.B.) weiterhin in Marokko gepult werden.
Oder ihr holt sie besser direkt vom Anleger und pult selbst wie Manfred.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

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37

Dienstag, 24. April 2012, 23:19


Jarno73

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38

Mittwoch, 25. April 2012, 19:19

heute getankt für 1Euro65 super,nehme mal an daß der Liter Sprit bei euch noch teurer sein wird :D

ullebulle

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39

Mittwoch, 25. April 2012, 22:11

heute getankt für 1Euro65 super,nehme mal an daß der Liter Sprit bei euch noch teurer sein wird :D



Jarno, Du wolltset das doch im Moped-Forum posten... :thumbdown:

Jarno73

unregistriert

40

Mittwoch, 25. April 2012, 22:14

:D ne Umfrage oder :D