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Helmlos

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21

Freitag, 5. Oktober 2012, 20:29

Habe soeben teilgenommen. Bleibe auf Auswertung gespannt. :pleasantry:

Jarno73

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22

Freitag, 5. Oktober 2012, 20:38

.............ne Umfrage vom "Chef" :D :rolleyes: .........hätte ich mal .......... :P

rogger

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23

Samstag, 6. Oktober 2012, 12:30

Zitat

Die Umfrage läuft bis zum 31. Oktober. Die Ergebnisse sollen im Januar 2013 im Rahmen der Auszeichnung der erfolgreichsten Städte bekannt gegeben werden. Beim letzten Fahrradklima-Test im Jahr 2005 nahmen über 26.000 Menschen teil.


http://www.adfc-nrw.de/willkommen-beim-a…re-staedte.html
Gruß, rogger
------------------------------------
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Raoul Duke

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24

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 12:34

push push push Abstimmung läuft noch ein paar Tage

Beklopptester Radweg Düsseldorfs:
Fahrt mal vom Tennisclub Rheinstadion (Str. Am Staad) in Richtung Rhein (Rotterdammer Straße / Lohauser Deich).
Ja leck mich doch am Arm! Ich bin den vor x Jahren schon mal gefahren und hab mir geschworen den zu meiden.
Gut, dass keine Mensch außer mir auf dem Radweg unterwegs war. Auch allein war es schon lustig.
Zickzack zwischen Laternenmasten, Masten für Messeschilder, links ne Betonwand, rechts Maschendrahtzaun. Das ist echt 70ties Stadtplanung, alles fürs Auto, Fahrräder gibt es nicht.
To bike or not to bike ... :thumbup:

kai de cologne

unregistriert

25

Sonntag, 21. Oktober 2012, 13:44

Habe mich eben auch durch die Umfrage geklickt.
Es wird ADFC-typisch bißchen viel Wert auf die Radwege gelegt, die mich im Grunde gar nicht so sehr interessieren, aber in Ermangelung einer besseren Lobbyorganisation wäre es ja wünschenswert wenn sich mehr als nur 26000 Leute wie in 2005 beteiligten.
Eine ziemlich schwache Datenbasis, um sich mit breiter Brust gegen die Kommunen zu stellen.
Die Sieger verlinken die Auszeichnung als Imagebonus auf ihrer Fremdenverkehrshomepage und die Verlierer machen weiter wie gehabt.

Ach Mensch, gerade Köln könnte ein Paradies für Radfahrer sein.
Flach wie ein Backblech, breite Verkehrswege, ein ziemlich hoher Anteil an innerstädtischer Wohnbevölkerung und ein im Grunde toll ausgebauter Personennahverkehr.
Stattdessen verharrt man in der autofixierten Städteplanung des Wiederaufbaus nach 1945 und malt bloß einige Alibi-Fahrradstreifen in Nebenstrassen auf den Asphalt, während die monopolistische Lokalpresse (DuMont) bloß auf fehlgeleitete Ramboradler zu warten scheint und ansonsten weinerliche Artikel über staugeplagte Pendler absondert.
Na, egal. Als ob es woanders besser wäre.

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Salamander

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26

Sonntag, 21. Oktober 2012, 14:23

Zitat

Es wird ADFC-typisch bißchen viel Wert auf die Radwege gelegt, die mich im Grunde gar nicht so sehr interessieren, aber in Ermangelung einer besseren Lobbyorganisation wäre es ja wünschenswert wenn sich mehr als nur 26000 Leute wie in 2005 beteiligten.

Das mit der Lobbarbeit hab ich mir auch überlegt, aber genau deshalb habe ich mich da nicht beteiligt. Ich will nicht gefördert werden, sondern einfach nur Fahrrad fahren. Und das geht am besten da wa Fahrzeuge - nichts anderes sind Fahrräder nämlich - hingehören, nämlich auf der Fahrbahn. Da wird wieder nur nach Radwegen geplärrt, da fahren dann alle glücklich drauf rum bis die von unachtsamen Autofahrern beim Abbiegen oder Ausfahren abgeschossen werden. Nein, nicht alle, manche halten auch brav wenn denen die Vorfahrt genommen wird und sind glücklich dabei. Von denen unterstell ich mal bei vielen daß die so wenig fahren, daß die über jede Pause froh sind :D

Und manche fahren notgedrungen auf verpflichtenden Radwegen, ärgern sich über vorfahrtverletzende Autos, rücksichtslose Fußgänger, freilaufende Hunde oder nochschlimmer nicht sichtbare ausrollbare Leinen, und erinnern sich wehmütig wie entspannt man auf der Fahrbahn fahren konnte bevor dieser Radwegebau ohne Sinn und System begann.

Daß man mit dem Radwegewahn diese Ramboradler züchtet, kommt wohl keinem in den Sinn.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

3rd_astronaut

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27

Montag, 22. Oktober 2012, 12:01

Zitat

Ach Mensch, gerade Köln könnte ein Paradies für Radfahrer sein.
Flach wie ein Backblech, breite Verkehrswege, ein ziemlich hoher Anteil an innerstädtischer Wohnbevölkerung und ein im Grunde toll ausgebauter Personennahverkehr.
das habe ich schon oft gehört, dass K so ein auto-moloch ist :-/. dabei könnte es wirklich, wie du auch schreibst, vpn den voraussetzungen her.
---
@salamander: zustimmung. aber es gibt ja ganz am schluss der umfrage ein freitextfeld, da kann man relevante fragen und die jeweiligen antworten aufführen: ist die radweg"novelle" von 198x umgesetzt, d.h. sind nur wenige RVA verpflichtend? sind flächendeckend tempolimits aktiv? werden "entpflichtete" radwege auch mal zurückgebaut? etc.

klar, zuviel mühe würde ich mir da insgesamt nicht geben. die freifeld-texte werden den lokalen adfc-gliederungen zugestellt (wurde auf drf von einem insider geschrieben).

3rd_astronaut

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28

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 16:49

hier könnt ihr checken, ob eure stimme schon zählt oder ob ihr noch paar ausfüller anheuern müsst http://www.adfc.de/fahrradklima-test/adf…klima-test-2012

edit: meine zählt schon :-p. 0.003 bögen/einwohner.

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29

Freitag, 1. Februar 2013, 20:11

Habe soeben teilgenommen. Bleibe auf Auswertung gespannt. :pleasantry:

da isse http://www.adfc.de/9205

ich konnte nicht verhindern, dass wir wieder gewinnen... Wobei ich gesehen habe, dass ich durchaus z.T. überdurchschnittl gute Noten vergeben hatte...

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30

Samstag, 2. Februar 2013, 21:52

"gewonnen" ist gut...selbst die beste Wertung ist eigentlich noch eine 2-

insgesamt, bis auf wenige Ausnahmen, ein vernichtendes Urteil. Durchnittsnote 3,7 bzw. 3,9.

bemerkenswert, dass der ADFC da noch von *Gewinner* oder *Titel verteidigen* spricht...dringender Handlungsbedarf wäre da angesagt.

schaut man weiter zum nrvp.de , wissen eigntlich auch alle, wie es ausschaut; aber außer Lippenbekenntnissen, Gutachterausschüssen und blablablubb 2020 gibt es konkret kaum Ansätze, von Finanzförderung ganz zu schweigen.

31

Samstag, 2. Februar 2013, 22:45

Soweit ich gehört habe ist ein hoher ADFC Funktionär Fahrradverantwortlicher bei der Stadt Essen. Dieser hat dann auch umgehend bei Radio Essen das überaus positive Ergebnis der Stadt Essen gelobt und die eigentlich aus meiner Sicht sehr schlechte Bewertung schön geredet. Welch ein Erfolg... Soviel zum Sinn dieser Umfrage, wenn sie denn so von einem - dessen Interessen eigentlich kollidieren - bewertet werden.

Gaby

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32

Sonntag, 3. Februar 2013, 10:15

Heut stehts sogar in der Zeitung

http://www.rp-online.de/region-duesseldo…-note-1.3163908

wie schlecht meine Stadt abgeschnitten hat.

Da es aber immer das gleiche ist, wird sich wohl nicht viel ändern.

und: kann mir wer diesen Satz erklären?

Rüdiger Heumann vom Düsseldorfer ADFC räumt ein, dass die Umfrage nicht
repräsentativ ist, da vor allem sehr aktive Radfahrer bewertet hätten.


Wer, wenn nicht aktive Radler hätten denn bewerten sollen?
Derjenige der 2x im Jahr aufs Rad steigt um zum Bäcker zu fahren ?(

Gaby
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33

Sonntag, 3. Februar 2013, 10:37

... Wer, wenn nicht aktive Radler hätten denn bewerten sollen?
Derjenige der 2x im Jahr aufs Rad steigt um zum Bäcker zu fahren ? ...


Gerade der Wenig-Fahrer ist wichtig, der liest aber nichts vom ADFC.

Gruß Armin

Gaby

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34

Sonntag, 3. Februar 2013, 10:55

aber wie kann ein wenig-Fahrer richtig urteilen?

Der hat ja (oft) genug Zeit und hinterfragt unmöglich gelöste Situationen nicht, fährt (oft) nicht in der Innenstadt wo es Radwegmäßig mehr als hakt (und Gefahrensituationen geballt auftreten).

Ich hab Richtung Benrath auch Radwege (1x mehr als die Hälfte durch den Park *wo dann die Fußgänger Geh-und Radweg belagern*, einmal über den Gehweg (wo ich wegen unplaner pflasterung ein Schleudertrauma krieg), später treffen sich beide Wege auf einem Angebotsstreifen auf der Fahrbahn). Kommt man dann aber nach Benrath selbst und von "tollen" Radwegen nix mehr zu sehen...blöderweise nimmt dort der Auto (Strassenbahn)- Verkehr, sowie reichlich Passanten schlagartig zu.


Gaby
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35

Sonntag, 3. Februar 2013, 10:59

Wer, wenn nicht aktive Radler hätten denn bewerten sollen?
Derjenige der 2x im Jahr aufs Rad steigt um zum Bäcker zu fahren

Z.B. das ganze Radweg/Radstreifen ja/nein Problem entsteht ja erst durch die 2 Lager.
Einerseits haben wir da die Wenigfahrer, die nur bis zum Bäcker wollen, oder in den nächsten Park. Diese Wenigfahrer wünschen sich abgetrennte Radwege, keinesfalls Radstreifen und fahren wenn es sein muss, auf dem Gehweg. Denen ist letztlich alles egal, Hauptsache die Autos sind weit genug weg.
Andererseits haben wir die Alltagsfahrer, die jeden Tag xxkm durch die Stadt radeln. Die wollen möglichst schnell, sicher zur Arbeit kommen und gleichwertig behandelt werden. Die hassen die Geh-/Radwege normalerweise und fahren lieber auf der Straße, am liebsten mit Radstreifen.

Tja, und jetzt hast du eine Umfrage, die fast ausschließlich von Alltagsfahrern ausgefüllt wird. Würde deren Wünsche umgesetzt, dann hätten wir an jeder größeren Straße einen Radstreifen auf der Fahrbahn und an kleineren Straßen überhaupt keine Radwege. Die Ampelschaltungen für Radfahrer wären die gleichen, wie für den allgemeinen Fahrverkehr. Die 10% Alltagsfahrer jubeln, die anderen 90%, wie die Oma von nebenan fallen beim Anblick des Radstreifens vor Angst vom Rad und spätestens an der nächsten Ampel kommen sie nicht mehr rechtzeitig von der Krezung...naja, ihr wisst was ich meine :D .

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36

Sonntag, 3. Februar 2013, 11:02

Warum sollte ein Wenig-Fahrer nicht richtig urteilen können? Das Urteilsvermögen scheint eher bei Viel-Fahrern getrübt zu sein, da die entsprechende Gelassenheit fehlt. Der Wenig-Fahrer ist genauso Verkehrsteilnehmer mit entsprechenden Wünschen wie der Viel-Fahrer. Da er nicht so geübt ist, dürfte dessen Meinung sogar wichtiger sein, der Viel-Fahrer findet seinen Weg.

Gruß Armin

Salamander

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37

Sonntag, 3. Februar 2013, 12:43

Der schlechte Witz ist, daß wegen der Vorlieben dieser Wenig-Radler Nachteile für alle Radfahrer und für Fußgänger entstehen. Die wollen Radwege abseits der Fahrbahn, also werden auf Gehwegen mit Pinselstrich Radwege erfunden. Da wähnen die sich dann sicher und radeln da verträimt durch die Gegend, bis die an einer Kreuzung oder Einmündung abgeschossen werden. Das Unfallrisiko ist da um ein vielfaches höher und wird auch nicht durch Längsunfälle bei Fahrbahnbenutzung kompensiert. Und mit dieser Erziehung zum Gewhwegfahren züchtet man sich Heerscharen von Gehweg,- Falsch- und Geisterradlern heran. Übelste Bestätigung dieser These sind die Geisterradler auf der Fahrbahn, die seit dem vermehrten Abmarkieren von Radstreifen auf der Fahrbahn auftauchen. Anderer Punkt sind die Konflikte mit Fußgängern, die auf solchen Radwegen entsstehen. Manche Radfahrer sind zwar rücksichtslose Idioten, es gibt aber genauso viele Fußgänger die auf Radwegen rumlatschen. Nicht alle rücksichtslos, auch wenn es da sture Ignoranten gibt die aus reiner Schiikane keinen cm Platz machen. Die meisten wissen aber oft nichtmal, daß da ein Radweg ist. Wie auch? Wenn irgendwo vor hunderten Metern mal ein Verkehrsschild war, ein kaum noch vorhandener abgewetzter Pinselstrich oder ein verblichenes rotgrau unter Straßendreck in der Dämmerung nicht mehr zu sehen ist.

Und als Krönung darf man sich dann von einem durchgeknalltem Verkehrtminister auch noch als Kampfradler beschimpfen lassen. Dessen Stammtischarbeit zeigt dann auch sehr aufschlußreich den einzigen Zweck von Radwegen: daß die Fahrbahn für Autofahrer frei von diesen lästigen Radfahrern wird.

Bezeichnend ist auch die Gleichsetzung von Fahrbahn mit Straße, die immer wieder vorkommt. Mit dieser Reduzierung findet Verkehr dann nur noch auf der Straße statt. Eine Straße besteht aber aus mehreren Teilen, auch Seitenstreifen, Parkstreifen, Gehweg und..... irgenwann irgendwo.... Radweg. Kein WUnder, daß Abbiegeunfälle durch Autofahrer typische Radwegeunfälle sind. Anstalle einer wahrnehmungspysiologischen Abhandlung tut es auch der bekannte Spruch "aus den Augen - aus dem Sinn".

Daß diese Wenig-Radler die Mehrheit stellen solle, taugt als Argument herzlich wenig. Mit derselbe Begründung könnte man für Autofahrer auch Parkverbote und Geschwindigkeitskontrollen abschaffen.
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38

Sonntag, 3. Februar 2013, 13:31

Der schlechte Witz ist, daß wegen der Vorlieben dieser Wenig-Radler Nachteile für alle Radfahrer und für Fußgänger entstehen. ...

Welche Nachteile hat der Könner unter den Radfahrern, weil es Radwege gibt? Keine, wenn sie richtig (möglichst nicht) beschildert sind und den Regularien entsprechen.

... es gibt aber genauso viele Fußgänger die auf Radwegen rumlatschen. Nicht alle rücksichtslos, auch wenn es da sture Ignoranten gibt die aus reiner Schiikane keinen cm Platz machen. Die meisten wissen aber oft nichtmal, daß da ein Radweg ist. Wie auch? Wenn irgendwo vor hunderten Metern mal ein Verkehrsschild war, ein kaum noch vorhandener abgewetzter Pinselstrich oder ein verblichenes rotgrau unter Straßendreck in der Dämmerung nicht mehr zu sehen ist.
... .

Ich weiß nicht, wie viele das sind, kenne deren Motivation nicht und kann auch nichts zu deren Wissen sagen.

... Und als Krönung darf man sich dann von einem durchgeknalltem Verkehrtminister auch noch als Kampfradler beschimpfen lassen. Dessen Stammtischarbeit zeigt dann auch sehr aufschlußreich den einzigen Zweck von Radwegen: daß die Fahrbahn für Autofahrer frei von diesen lästigen Radfahrern wird.
...

Mich spricht er nicht an und der Stammtisch ist in den Foren dieser Welt zuhause.

... Bezeichnend ist auch die Gleichsetzung von Fahrbahn mit Straße, die immer wieder vorkommt. Mit dieser Reduzierung findet Verkehr dann nur noch auf der Straße statt. Eine Straße besteht aber aus mehreren Teilen, auch Seitenstreifen, Parkstreifen, Gehweg und..... irgenwann irgendwo.... Radweg. Kein WUnder, daß Abbiegeunfälle durch Autofahrer typische Radwegeunfälle sind. Anstalle einer wahrnehmungspysiologischen Abhandlung tut es auch der bekannte Spruch "aus den Augen - aus dem Sinn". ...

Was ist an der Nichtnutzung des terminus technicus problematisch? Die Verwendung der Umgangssprache ist nicht ungewöhnlich und wird im Allgemeinen auch verstanden. Im Übrigen: (öffentlicher) Verkehr findet nur auf Straßen (Wegen und Plätzen) statt.

Was der Einzelne als Argument akzeptiert, ist jedem selbst überlassen.

Gruß Armin

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39

Sonntag, 3. Februar 2013, 17:42

Welche Nachteile hat der Könner unter den Radfahrern, weil es Radwege gibt? Keine, wenn sie richtig (möglichst nicht) beschildert sind und den Regularien entsprechen.

Es hat dann den Nachteil, dass es dort keinen Radstreifen gibt :P .
Jetzt aber mal im Ernst. Die Realität sieht nun mal leider so aus, dass Radwege fast immer nutzungspflichtig sind und so gut wie nie den Regularien entsprechen. Und, dass die Behörden das auch nicht interessiert.

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40

Sonntag, 3. Februar 2013, 23:54

Zitat

Welche Nachteile hat der Könner unter den Radfahrern, weil es Radwege gibt? Keine, wenn sie richtig (möglichst nicht) beschildert sind und den Regularien entsprechen.

Hierzustadt wurden in den letzten Monaten tatsächlich "freiwillig" durch die Stadt einige Radwege "entbläut", d.h. sie wurden zu anderen Radwegen (gab irgendwo eine gute Note in dem Fragebogen von mir dafür :love: ). Nur leider wissen die Autler nicht (bzw wollen es nicht wissen), dass da nun Wahlfreiheit herrscht und legen ausgeprägtes Revierverhalten an den Tag. Ohne Radweg gäbe es dieses Verhalten nicht so markant. Nun gut, kann ich mit leben. Allerdings sind einige andere Radwege eine Zumutung für Fußgänger und damit gehörten sie tatsächlich rückstandsfrei entfernt.
---
Tja, dürfen die Wenigradler mitspielen? Wenn sie 5x im Jahr zum Bäcker fahren, von mir aus. Ein Sonntagsnachmittagsspazierfahrer aber eher nicht, da sind die Anforderungen einfach 90° anders: Zeit spielt keine Rolex, ein bestimmtes Ziel gibt's auch oft nicht. Da wäre es genauso "sinnvoll", wenn ich mir als Hobby-Mtbler Northshores auf die Radwege wünsche... ;-)

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Gaby