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ChristianK

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Donnerstag, 18. Februar 2016, 11:35

Umfrage zu Verkehrs-App für Fußgänger, Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer

Hallo,

ich schreibe derzeit meine Masterarbeit am Lehrstuhl für Communication Science an der RWTH Aachen und führe im Rahmen dessen aktuell eine Umfrage durch, bei der es um eine Verkehrs-App für Fußgänger, Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer geht. Die Anwendung soll die Verkehrsteilnehmer der unmittelbaren Umgebung auf dem Smartphone anzeigen und den Nutzer vor Gefahrensituationen warnen (bspw. einem Zusammenstoß mit einem Auto). Somit soll die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden.

Das ganze dauert ca. 20-25 Minuten und unter allen Teilnehmern werden zwei Amazon-Gutscheine im Wert von 25 € verlost! Die Befragung endet voraussichtlich am 01.03.2016. Ich freue mich über jede Teilnahme!

Hier geht es zum Fragebogen: https://de.surveymonkey.com/r/G73YSYM

Vielen Dank im Voraus!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ChristianK« (20. Februar 2016, 23:02)


rogger

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Samstag, 20. Februar 2016, 22:29

Ich stelle die App insgesamt in Frage, da es, um zu funktionieren, notwendig ist, dass alle Verkehrsteilnehmer diese App im Smartphone haben:
Die Anwendung soll die Verkehrsteilnehmer der unmittelbaren Umgebung auf dem Smartphone anzeigen und den Nutzer vor Gefahrensituationen warnen (bspw. einem Zusammenstoß mit einem Auto). Somit soll die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden.

Erstens:
Wird somit die Verantwortung der motorisierte Verkehrsteilnehmer beim Lenken ihrer Vehikel auf die Schwächeren abgewälzt, da diese mit der App dem Motorisierten das Gefühl geben, von ihm ginge weniger Gefahr aus, bzw. würde ja rechtzeitig vor ihm gewarnt.

Zweitens:
Wird damit sicher keine Sicherheit im Straßenverkehr möglich sein, da das aktive Wahrnehmen der Umgebung auf ein nicht 100%ig zuverlässiges Gerät gelenkt wird.
Vielmehr machen wir uns damit noch mehr abhängig von nicht wirklich notwendiger Technologie, die uns falsche Sicherheit vorgaukelt.

Mit einer solchen App sind wir noch näher an dem Zustand, weswegen ich ein Smartphone gerne auch mal als "Hirnprothese" bezeichne.

Besser wäre es die Infrastruktur im Verkehrswesen dahingehend zu strukturieren, dass schwächere Teilnehmer von vornherein geschützter und sicherer unterwegs sind.
Gruß, rogger
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Samstag, 20. Februar 2016, 23:03

:thumbsup: :zustimm:

Gruß Crossy

ChristianK

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Samstag, 20. Februar 2016, 23:16

Natürlich ist es nicht getan, dass Nutzer auf ihrem Smartphone die App installieren und in Folge dessen „Unverwundbar“ ggü. Verkehrsunfällen sind. Das ganze ist Teil einer viel umfassenderen Strategie, in der diese Smartphone-App lediglich eine kleine Rolle spielen soll. Die Zukunftsvision der V2X-Technologie sieht vor, dass alle Verkehrsteilnehmer untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur (Ampeln, Leitpfosten, etc.) kommunizieren können. Fahrzeuge werden in Zukunft mit entsprechender Technik ausgestattet sein. Um die schwachen Verkehrsteilnehmer in diese Kommunikation mit einbeziehen zu können, wird eben auf das Smartphone zurückgegriffen, da dies ein Gerät ist, dass heutzutage viele (aber natürlich nicht alle!) mit sich herumtragen. Es ist allerdings keine Voraussetzung, dass jeder eine solche App besitzen muss! Zu allererst wird natürlich auch weiterhin die Sensorik in den Fahrzeugen optimiert, um Zusammenstöße mit schwachen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden (und Verkehrsteilnehmer in der unmittelbaren Umgebung könnten dann bspw. auch von anderen Fahrzeugen ggf. über schwache Verkehrsteilnehmer, für die ein Kollisionsrisiko besteht, informiert werden - das könnte auch von Sensoren der Infrastruktur erfolgen). So soll den Fahrern ein umfassender Überblick über ihre Umgebung gegeben werden und, falls eine Kollision mit einem schwachen Verkehrsteilnehmer droht, ihm eine Warnung darüber ausgegeben werden.

Es wird auch keineswegs von den Fußgängern, Fahrradfahrern oder Rollstuhlfahrern erwartet, dass diese die ganze Zeit mit Blick auf ihr Smartphone unterwegs sind. Lediglich im Falle einer bevorstehenden Gefahrensituation soll an die Nutzer eine Warnung ausgegeben werden - in erster Linie akustisch oder über Vibration. Die Anzeige auf dem Display dient dem Nutzer dabei als zusätzliche Information, um, bspw. bei schlechten Witterungsverhältnissen oder schlecht einsehbaren Straßen, einen besseren Überblick zu geben. Gerade bei schlechter Sicht kann es von Vorteil sein, wenn man noch eine zusätzliche Möglichkeit hat, um einen Blick auf die aktuelle Verkehrslage und evtl. gefährlichen Situationen zu geben.

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Samstag, 20. Februar 2016, 23:44

ganze Zeit mit Blick auf ihr Smartphone unterwegs sind.


Mag sein, das ich mal wieder in ein Fettnäpfchen trete! Aber leider sehe ich immer wieder und überall Menschen, die ihren Blick ständig
auf ihr Smartphone gerichtet haben.
Wenn man daran denkt, wieviele Autofahrer schon den Anweisungen eines Navis "blind" vertraut haben, na dann gute Nacht!

Ich kann mich nur noch mal den Worten von rogger anschließen!

Crossy

P.S. Ich bin mal gespannt, wann es dann eine App zum Radfahren gibt! :D

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Samstag, 20. Februar 2016, 23:49

Ich bleibe dabei:
Die Zukunftsvision der V2X-Technologie sieht vor, dass alle Verkehrsteilnehmer untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur (Ampeln, Leitpfosten, etc.) kommunizieren können.
Hirnprothese!

Mit Ampeln und Leitpfosten kommunizieren... :pillepalle:

Ich bleibe dabei, ich finde es ist bescheuert, sich nach technischen Möglichkeiten umzusehen, die man nicht braucht, wenn man sich auf das Eigentliche einlässt: nämlich auf den natürlichen Umgang mit dem Menschen In Bezug zur Wahrnehmung dessen.

Wir brauchen keinen technischen Overkill im Umgang miteinander.

Wir brauchen in der Heteronigät des Verkehrs ein Bewusstsein, dass wir miteinander unterwegs sind.

Und da hilft keine Hirnprothese, die uns die Empathie abnehmen soll.
Gruß, rogger
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Sonntag, 21. Februar 2016, 00:01

Mit Ampeln und Leitpfosten kommunizieren... :pillepalle:

:lol: :lol: :lol:

So traurig wie das ja alles ist, aber die Zeit der Smartphone's wird aber auch irgendwann ablaufen.
Dann werden die Menschen wie die Tiere gechipt und ferngesteuert! :phat:
(Ich hoffe, das in dann schon in einer anderen Welt bin! ;) )

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Sonntag, 21. Februar 2016, 00:13

Zu allererst wird natürlich auch weiterhin die Sensorik in den Fahrzeugen optimiert, um Zusammenstöße mit schwachen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden (und Verkehrsteilnehmer in der unmittelbaren Umgebung könnten dann bspw. auch von anderen Fahrzeugen ggf. über schwache Verkehrsteilnehmer, für die ein Kollisionsrisiko besteht, informiert werden - das könnte auch von Sensoren der Infrastruktur erfolgen). So soll den Fahrern ein umfassender Überblick über ihre Umgebung gegeben werden und, falls eine Kollision mit einem schwachen Verkehrsteilnehmer droht, ihm eine Warnung darüber ausgegeben werden.


Was den Fahrern das Gefühl vermittelt, nicht mehr selber schauen zu müssen - wenn Gefahren drohen, kommt ja eine Warnung! ?(
Und bei mir als "schwachem Verkehrsteilnehmer" vibriert das Smartphone dauerhaft, weil jedes KFZ eine Gefährdung bedeutet! :

... Lediglich im Falle einer bevorstehenden Gefahrensituation soll an die Nutzer eine Warnung ausgegeben werden - in erster Linie akustisch oder über Vibration.


Die Anzeige auf dem Display dient dem Nutzer dabei als zusätzliche Information, um, bspw. bei schlechten Witterungsverhältnissen oder schlecht einsehbaren Straßen, einen besseren Überblick zu geben. Gerade bei schlechter Sicht kann es von Vorteil sein, wenn man noch eine zusätzliche Möglichkeit hat, um einen Blick auf die aktuelle Verkehrslage und evtl. gefährlichen Situationen zu geben.

Bei schlecher Sicht müssen sich alle besonders vorsichtig verhalten, was kann ein App "mehr sehen" ???

Wenn ALLE VERKEHRSTEILNEHMER ihre ungeteilte Aufmerksamkeit auf den Verkehr richten und damit rechnen, nicht alleine auf den Wegen unterwegs zu sein UND nicht davon ausgehen, dass das Recht sich nach der Anzahl der PS berechnet, würde das die Sicherheit ungemein erhöhen!
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Sonntag, 21. Februar 2016, 00:21

Schön geschrieben, Prabha!

Nun muss ich aber schnell zu Bett. Heute ist noch Crosstraining angesagt, live und in Farbe!
Nicht auf dem Bildschirm! :)

Gruß Crossy

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Sonntag, 21. Februar 2016, 00:30

Wenn ALLE VERKEHRSTEILNEHMER ihre ungeteilte Aufmerksamkeit auf den Verkehr richten und damit rechnen, nicht alleine auf den Wegen unterwegs zu sein UND nicht davon ausgehen, dass das Recht sich nach der Anzahl der PS berechnet, würde das die Sicherheit ungemein erhöhen!

Wir brauchen in der Heteronigät des Verkehrs ein Bewusstsein, dass wir miteinander unterwegs sind.
Ich bringe den von mir gewählten Begriff nochmals ein:
Wir brauchen keine Hirnprothese, solange wir uns noch bewusst sind, ein Hirn zu besitzen.
Gruß, rogger
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Sonntag, 21. Februar 2016, 08:32

Bei Chrisians Umfrage geht es nicht um das Thema an sich, sondern darum, dass er im Rahmen seines Masters etwas noch nicht durchgekautes abzuliefern hat. Wie sinnvoll das ist, kann man nicht im voraus beurteilen und kann uns eigentlich egal sein. Und er wird die Umfrageergebnisse so zurecht zu biegen wissen, dass hinterher etwas sinnvolles dabei raus kommt.

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Sonntag, 21. Februar 2016, 13:26

Die Zukunftsvision der V2X-Technologie sieht vor, dass alle Verkehrsteilnehmer untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur (Ampeln, Leitpfosten, etc.) kommunizieren können. Fahrzeuge werden in Zukunft mit entsprechender Technik ausgestattet sein. Um die schwachen Verkehrsteilnehmer in diese Kommunikation mit einbeziehen zu können, wird eben auf das Smartphone zurückgegriffen, da dies ein Gerät ist, dass heutzutage viele (aber natürlich nicht alle!) mit sich herumtragen.


Vielleicht sollte sich euer Studienfach auch mal wieder vermehrt mit der M2M (Mensch zu Mensch) Technologie beschäftigen und analysieren wie viel der so gelobten Technik diese derzeit schon behindert - Kulturtechnik nannte sich sowas mal und man mußte es auch nirgends downloaden!
Wenn ich aber permanent behaupte, Eigenverantwortung könnte mir technisch abgenommen werden und alle Probleme wie durch Scheuklappen auf eine technische Seite reduziere, dann schaffe ich es auch immer mehr, eigentlich soziale Wesen in asoziaen Technik-Zombies zu verwandeln, von denen natürlich jeder recht haben - und behalten muß, man hat es sich ja teuer mit allerlei Gadget-Versprechen erkauft.
Die derzeit wieder steigende Zahl an Verkehrsunfällen ist sicherlich nicht nur durch ein steigendes Verkehrsaufkommen zu erklären, sondern dass sich gerade bei den KFZ-Nutzern eine Vollkasko-Mentalität durchsetzt - Crash gehabt, egal! Airbag zusammenfalten, Versicherung anrufen in 2 Wochen ist alles beglichen und ich fahr den gleichen Stiefel weiter...

...und die Gruppe von Verkehrsteilnehmern, unter denen zumindest noch rudimentär eine direkte Verständigung möglich und durchaus üblich ist, die rüste ich jetzt auch noch vollkommen zu Elektro-Trotteln auf...

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Sonntag, 21. Februar 2016, 15:28

So,

allen Diskissionen zum Trotz wollte ich dei Umfrage jetzt mal machen.

Aber da ist scheinbar eine Endlosschleife drin bei der Frage "
Welchen Verkehrsteilnehmer erkennen Sie auf diesem Bild?"
Dann eben nicht... ?(

Gruß ulle

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Sonntag, 21. Februar 2016, 15:55

Wir brauchen keine Hirnprothese, solange wir uns noch bewusst sind, ein Hirn zu besitzen.

Super, das Wort Hirnprothese wird zum Wort des Jahres gewählt! :vain:

Heute, bei dem Crosstraining, habe ich dieses Thema mal angeschnitten. Es stieß auf genau so viel Unverständnis wie hier
im Forum. Alle Verkehrsteilnehmer müssen sich rücksichtsvolll verhalten, ihr eigenes Sichtfeld und das
eigene Hirn benutzen.

Gruß Crossy

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Sonntag, 21. Februar 2016, 19:51

Ich denke gerade an das Black Sabbath-Album "Technical Ecstasy", das in den 1970ern erschien. Avantgardistisch, denn jetzt leben wir in dieser Phase. Sollen dem Menschen im Zuge der flächendeckenden Degeneration wirklich all seine Sinne aberzogen werden?! Sollen wir uns wirklich völlig abhängig von all diesen "praktischen und ach so nützlichen kleinen Helferlein" machen?! Mich KOTZT dieser ganze passive Sicherheitsmist dermaßen an, dass ich mich ihm konsequent verweigere.

Als aktiver Verkehrsteilnehmer ziehe ich es aus rein logischen Erwägungen vor, auch aktiv genau die Sinne einzusetzen (und mich auch auf ebendiese zu verlassen), die die Natur mir mit auf den Weg gegeben hat. Und wenn mir einer dieser Smartphone-daddelnden Vollidioten passiv auf dem Rad entgegenkommt, bediene ich mich aktiv meiner Stimmbänder und schreie ihn in das Jetzt & Hier zurück, statt ihm 'ne SMS zu schicken, die er sowieso erst liest, wenn wir beide auf der Fresse/im Krankenhaus liegen.

Mein Leben setzt sich aus unterschiedlichsten Reizen und nicht aus Pixeln zusammen.

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

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Sonntag, 21. Februar 2016, 20:39

Wow! Das nenne ich mal Klartext!
Ich höre Paules Stimme bis hierher grollen!
:pump: :monster:

Gruß Crossy

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kylogos

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Sonntag, 21. Februar 2016, 20:57

Bei Chrisians Umfrage geht es nicht um das Thema an sich, sondern darum, dass er im Rahmen seines Masters etwas noch nicht durchgekautes abzuliefern hat. Wie sinnvoll das ist, kann man nicht im voraus beurteilen und kann uns eigentlich egal sein. Und er wird die Umfrageergebnisse so zurecht zu biegen wissen, dass hinterher etwas sinnvolles dabei raus kommt.

Das ist doch ein durchaus schönes Schlusswort!
Vielleicht kann der TO nämlich gar nichts für die Verblödung der modernen Gesellschaft, sondern möchte nur seine Masterarbeit darüber schreiben.

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