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kairo-hh

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 16:52

Schlagwörter

Speiche, Speichen

Kurzbeschreibung

Speichen verbinden die Naben mit der Felge.

Artikel

Fahrrad-Speichen unterscheiden sich im Durchmesser und in der Form des Querschnitts. Am gebräuchlichsten sind Speichen mit kreisrundem Querschnitt von 1,8 mm, 2,0 mm (Standard) und 2,34 mm Durchmesser. Der bis auf 95° Winkel in der Biegung abgebogene Speichenbogen endet in einem dickeren Speichenkopf, dessen Form dem Kopf einer Linsensenkkopfschraube ähnelt; dieser Kopf hält die Speiche in einer gesenkten Bohrung des Nabenflansches.

Glatte Speichen haben - abgesehen vom Gewindeteil und vom Speichenkopf - überall den gleichen Durchmesser. Für hochwertige Speichenlaufräder werden Eindickend- (ED), Doppeldickend- (DD) und 3D-Speichen angeboten. Bei ED-Speichen ist der Kopfteil dicker, bei DD-Speichen sind ein längerer Bereich in der Nähe des Kopfes und in der Nähe des Gewindes dicker, haben aber untereinander denselben Durchmesser. 3D-Speichen sind DD-Speichen mit unterschiedlichem Durchmesser im Kopf- und im Gewindebereich, wobei der Speichenbogen - wegen der besonders hohen Beanspruchung - am dicksten ausgeführt wird. Die derzeit - 2011 - leichtesten handelsüblichen Stahlspeichen haben im Bogen und Gewinde 1,8 mm Durchmesser und verjüngen sich in der Mitte auf 1,4 mm.

Eine Variante der verjüngten Speiche ist die Flachspeiche (auch Messer-, Säbel-, Aerospeiche), die einen etwa rechteckigen Querschnitt hat. Die Speichen sind so geformt, dass sie mit ihrer schmalen Seite die Luft in Bewegungsrichtung „durchschneiden“ (daher der Name). Dadurch soll die Aerodynamik verbessert werden, weswegen im Radsport heute fast nur noch dieser Speichentyp verwendet wird.

Allerdings zeigten Messungen von u. a. Radsportmagazinen, dass der Luftwiderstand bei Messerspeichen, die nicht exakt in Bewegungsrichtung ausgerichtet sind, drastisch ansteigt und leicht über dem gewöhnlicher Speichen liegen kann. Bei starkem Seitenwind tritt ein ähnlicher Effekt auf. Die bessere Aerodynamik fällt auch erst bei einer Geschwindigkeit ab etwa 40 km/h ins Gewicht.

Kopfspeichen vermeiden den stark beanspruchten Speichenbogen, sie verlaufen gerade und erfordern somit einen besonders gestalteten Nabenflansch.

Z-Speichen haben anstelle des Kopfes ein Z-förmig gebogenes Ende, das in die Nabenflanschbohrung eingehängt werden kann, ohne dass die Speiche vom Gewindeteil aus eingefädelt werden muss: ein Vorteil bei einer Panne unterwegs, vor allem bei einem Hinterrad mit großem Zahnkranz.

Eine weitere Sonderbauform stellen die Wellenspeichen dar, deren leicht wellenförmig ausgebildeter Mittelteil eine federnde Wirkung erzeugen soll.

Die Gewinde von Fahrradspeichen sind zur Vermeidung von Bruchkerben aufgewalzt, nicht geschnitten.

Speichen werden aus Edelstahl - rostfrei, Stahl, Aluminium, Titan und Carbon gefertigt. Stahlspeichen werden verzinkt, vernickelt oder verchromt. Hochwertige Stahlspeichen weisen eine Zugfestigkeit von 1200 N/mm² und mehr auf.

Beim Einbau von Speichen in ein Laufrad gibt es unterschiedliche Methoden. Unterschieden wird insbesondere die tangentiale und die radiale Einspeichung. Details siehe unter Laufrad.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Speiche_(Rad))

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com