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Montag, 19. Dezember 2011, 09:03

Kurzbeschreibung

Was ist ein Ausfallende? Welche Typen gibt es?

Artikel

Ausfallende

Als Ausfallende bezeichnet man die Öffnung am Ende der Hinterbaustreben, in welche das Hinterrad eingehängt wird. (Die Öffnung am unteren Gabelende heißt korrekt Gabelausfall)

Die verschiedenen Bauformen sind:

horizontales Ausfallende
– erlaubt ein Nachspannen der Kette ohne Kettenspanner. Es ist meist bei Rädern ohne Gangschaltung und Rädern mit Nabenschaltung anzutreffen. Bei Rädern mit Kettenschaltung und dieser Bauform ist am rechten Ausfallende ein Schaltauge befestigt. An manchen
Rennrädern dient zusätzlich eine Stellschraube zur mittigen Ausrichtung des Hinterrades.

vertikales Ausfallende
– diese Aufnahme ist unten geöffnet und weit verbreitet unter aktuellen Mountainbikes, Rennrädern und Trekkingrädern mit Kettenschaltung.
Ohne Gangschaltung oder mit Nabenschaltung lässt sich diese Variante nur unter Zuhilfenahme eines Kettenspanners oder Exzenter-Tretlagers verwenden .

Steckachse
– hier wird die Achse nicht von hinten oder unten eingehängt, sondern in eine spezielle Öffnung gesteckt, gekontert und geklemmt. Durch die unmittelbare Verschraubung am Rahmen und den größeren Durchmesser (im Vergleich zu Schnellspannachsen) ergibt sich eine höhere Stabilität. Vorwiegend ist diese Bauart bei Downhill- oder Freeride-Mountainbikes zu finden.

Rohloff-Ausfallende
– im vertikalen Ausfallende befinden sich Langlöcher. Die Achse wird von unten eingespannt und lässt sich innerhalb des Langlochs einige Millimeter nach hinten bewegen, um die Kette zu spannen.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com