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Montag, 19. Dezember 2011, 22:39

Schlagwörter

Bremszug, Schaltzug

Kurzbeschreibung

ein dünnes Drahtseil innen und eine druckfeste Hülle außen

Artikel

Beim Bowdenzug handelt es sich um ein ummanteltes Stahlseil (Bowdenzugseele), das zur Kraftübertragung dient.Am Fahrrad wird er für Bremsen und Gangschaltung genutzt, um den Impuls am Bremshebel bzw. Schaltgriff auf die Bremse/den Umwerfer/das Schaltwerk zu übertragen. Er wird an den Enden mit Nippeln in passende Ösen eingehängt oder zugschlüssig geklemmt. Die in Zugrichtung feste Außenhülle führt den Zug mechanisch und dient als Gegenlager für die übertragenen Kräfte: so kann der Zug auch über Biegungen gelegt werden. Die Ummantelung (und ein Schutzfilm aus Fett oder Teflon) schützt die Bowdenzugseele außerdem vor Beschädigungen, Staub und Feuchtigkeit und somit vor Reibung und Rost. Auf geradlinigen Abschnitten verläuft das Schaltseil häufig „nackt“ am Rahmen entlang,die Übergänge zu den ummantelten Abschnitten werden in entsprechende Aufnahmen eingehängt.

Erfunden wurde der Bowdenzug in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von dem Briten Ernest Monnington Bowden (1860–1904). Auch im Auto- und Motorradbau, in Luftfahrt und Kameratechnik findet er Verwendung.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com